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Ausgangslage:

 

 

Für die hier interessierenden islamischen Fundamentalisten (die verfassungsfeindliche Aktivitäten entfalten) besteht primär der Zustand einer هدنة "Hudna" (Windstille)  im Dar al-Harb, da die Kräfte gegenwärtig zu gering sind, um eine Islamisierung offensiv durch einen "Jihad der Hand" voranzutreiben. Dieser Waffenstillstand wird aber (entsprechend der Handlungen Muhammads im 7. Jahrhundert durch den „Hudaibiya-Vertrag“) nur solange Gültigkeit besitzen, bis die fundamentalistischen Kräfte stark genug sind, um den gegenwärtigen "Jihad der Zunge" durch Da'wa gegen den "Jihad der Hand" abzulösen, damit das Dar al-Harb in ein Dar al-Islam umgewandelt werden kann, indem die gesamte Schari'a gilt. Eine Hudna kann auch nur für einen Zeitraum von höchstens 10 Jahren geschlossen werden.

 

 

Grundlage bildet das islamische Religionsverständnis von "al-Islam din wa daula", nachdem der Islam eine unauflösliche Einheit von religiösem Gesetz (Ritenausübung) und Staat (politische Machtausübung) bildet. Gefördert werden dabei unter anderem historische Vorbilder von Kämpfern des Jihad wie der als Sultan Saladin (Salah ad-Din Yussuf bin Ayyub) bekannte Kriegsherr aus der Zeit der Kreuzzüge, der Jerusalem zurückeroberte.

 

Ebenso benutzt dieser Fundamentalismus den existierenden Antijudaismus (arabisch)/ Antisemitismus (türkisch), der bestehende Stereotype seit dem 7. Jahrhundert verstärkt. Diese Stereotypen haben im 20. Jahrhundert eine Ideologisierung erfahren. Nicht nur durch Theoretiker wie Sayyid Qutb's "Unser Kampf gegen die Juden", sondern auch schon durch aktive Bündnispolitik mit dem Nationalsozialismus während des 2. Weltkrieges. Heute vertreten etwa die HAMAS und der Iran einen eliminatorischen Judenhass.

 

 

Es bestehen hierbei zwei Ebenen, auf denen islamische Fundamentalisten aktiv werden:

 

1.)Einflussnahme auf den sog. "Dialog der Kulturen" und ständige Präsenz in den Medien.

 

2.)Nutzung der juristischen Ebene, um Kritiker mundtot zu machen und unsere Rechtsordnung zu benutzen, um angeblich "islamspezifische" Rechte einzuklagen.

 

 

Islamische Fundamentalisten nutzen dazu eine Reihe von Strategien, um ihr Ziel der Schaffung einer auf dem Islam aufgebauten Gegengesellschaft zu erreichen:

 

 

1.Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mit dem Grundgesetz durch Einforderung "islamspezifischer" Rechte wie das Tragen des Kopftuchs durch staatsbedienstete Lehrerinnen, Erzieherinnen etc., islamischer Religionsunterricht ohne staatliche Kontrolle und in Muttersprache, Bau von Moscheen und Kulturzentren, Abmeldung der Kinder vom Schwimm- und Sportunterricht, um eine Abschottung von der Mehrheitsgesellschaft zu zementieren. Hier liefern insbesondere islamische Spitzenverbände und Internetforen vorgefertigte Abmeldeformulare oder juristische Beratung.

 

 

2.Einschüchterung kritischer Berichterstattung durch Analogiebildung zum Nationalsozialismus, Stigmatisierung als "Islamfeindlich, Islamophob, Rassist, Nazi Hassprediger" etc. Notfalls auch physische Gewaltandrohung.

 

 

3.Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft, um Ausweisung zu verhindern und langfristig eine islamisch-fundamentalistische Partei zu gründen (in Belgien besteht mit der "Arabisch-Europäischen Liga (AEL)" bereits eine solche Partei, die sich gegen Integration wendet und die "arabische Identität" bewahren will). Insbesondere die Milli Görüs betreibt seit längerem eine Werbeaktion, damit die Mitglieder die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen.

 

 

4.Vermittlung einer religiös-kulturellen Überlegenheitsideologie durch ein umfassendes Betreuungsprogramm und Indoktrination zur Implantation der eigenen Religionsausauslegung, die sowohl an ethnischen, religiösen und politischen Grenzlinien verläuft, als auch an Führungspersönlichkeiten in der islamischen Welt gebunden ist.

 

 

Insbesondere durch al Qur'an Kurse in Moscheen und Kulturvereinen, wo ohne staatliche Kontrolle antiwestliche und antijudaistische/ -semitische Propaganda verbreitet und zum "al Jihad al-asghar" aufgerufen wird. So hat in der Hamburger "al Quds" Moschee ein aus Marokko stammender Prediger die Todespiloten des 11.09.2001 indoktriniert.

 

 

5.Deutungshoheit im bisherigen "Dialog der Kulturen", um Da'wa ("Einladung zum Islam" = Werbung/Missionierung) zu betreiben. Es gilt der Grundsatz: "Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht". Das stellt den "Jihad der Zunge" als Vorstufe des "Jihad der Hand" dar, der solange geführt wird, bis die Muslime die Mehrheit stellen, um in einen (notfalls) gewaltsamen Konflikt das Dar al-Islam durchzusetzen, wenn die Mehrheitsgesellschaft nicht freiwillig den Forderungen nachgibt.

 

 

6. Bau von "überdimensionierten (in die Zukunft gerichteten)" Moscheen mit islamischen Hoheitszeichen Minarett/Kuppel und Kulturzentrum, um innerhalb der Gesellschaft eine sich langfristig abschottende Umma zu gründen.

 

 

7. "Erpressung" durch Pseudo-moralische Worthülsen wie "Kreuzzug", "Kolonialismus", "Christenclub" bzw. "Rassist" und "Nazi", um Forderungen durchzusetzen. Insbesondere Nutzung des Neologismus "Islamophobie", den es erst seit 1997 in dieser Form gibt.

 

 

8. Nutzung der Demographie als Waffe. Hier sei die Entwicklung in Albanien genannt.

 

 

9. Nutzung der Taqyyia (erlaubte Lüge), um Integrationswillen vorzuspiegeln. Beispielhaft dafür die "Islamische Charta des ZMD", die Deutschland als "Dar al-Ahd (Land des Vertrages)" ansieht. Somit müssen sich Muslime nur solange an die Gesetze halten, wie sie in der Minderheit sind. Da ein Staat nicht Verträge mit Gruppen von Menschen abschließt, ist die Charta nicht als integrationsfördernd anzusehen. Denn jeder hat sich an die Gesetze zu halten, die für alle in einem Staatsgebiet lebenden Menschen gelten. Und hier gilt eben nicht die Schari'a als religiöses Recht, sondern säkulares Recht.

 

Die Taqyyia legitimiert sich durch folgenden Hadith:

 

"Dschabir, Allahs Wohlgefallen auf ihn, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihn, sagte: Der Krieg ist ein kniffliger Kunstgriff"; Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3273

 

10. Anerkennung als Körperschaften öffentlichen Rechts, um damit finanziellen und gesellschaftlichen Einfluss zu erhalten. So streben die islamischen Spitzen- und Dachverbände in Deutschland im Rahmen der Islamkonferenz eine enge Zusammenarbeit an, um diesen Status zu erhalten. Dabei vertreten sie nur ca. 15% - 20% der hier lebenden Muslime und können nicht "für den Islam" sprechen, da es keine verbindliche Instanz gibt, die für "die Muslime" sprechen könnte. Vielmehr über sie über das organisierte Umfeld eine hohe Ausstrahlungskraft aus nicht-organiserte Muslime aus, die die Moscheen und Kulturzentren der Gruppierungen besuchen.

 

11. Ausbildung einer "Elite" jüngerer Muslime, die in der Öffentlichkeit das Bild eines modernen Islam repräsentieren. Insbesondere jüngere studierende Muslima mit Kopftuch und aufstiegsorientierte Muslime. Obwohl sie beide Kulturen kennen, vertreten sie die Islamauslegung der jeweiligen Organisation.

 

12. Im öffentlichen Diskurs Da'wa durch die Betonung der "Gemeinsamkeiten" der monotheistischen Religionen. Insbesondere durch Zitierung der ersten mekkanischen Suren und Ayat, die die transzendenten Aspekte widerspiegeln. Dazu gehört auch der oft zitierte Satz: "Wir glauben alle an einen Gott", was so nicht stimmt, da man das jeweilige Gottesbild der verschiedenen monotheistischen Religionen nicht vergleichen kann.

 

13. Infiltration von Universitäten aus zwei taktischen Gründen: Erstens Ausbildung der eigenen Kader. Und zweitens die Übernahme der Deutungshoheit über "den Islam" in Lehrveranstaltungen, um ihre Religionsauslegung zu verbreiten.

 

All diese Strategien dienen im "Jihad der Zunge" dazu:

 

 

 

 

 

1. Da'wa für den Islam zu betreiben, um den gesellschaftlichen und politischen Einfluss zu erhöhen.

 

2. Unterbindung kritischer Berichterstattung über den Islam.

 

 

3. Durchsetzung der auch mit der FDGO nicht vereinbaren Teile der Schari'a als das von Allah den Menschen auferlegte Gesetz für die muslimischen Bevölkerungsteile in Analogie zu Großbritannien, wo heute schon die Schari'a offiziell Anwendung in fünf sog. "Schari'a Courts" findet.

 

 

4. (Abhängig von Art der Strömung) Teilweise oder ganze Rekonstruktion der historischen medinensischen Ur-Umma innerhalb Deutschlands (wenn auch erst für Muslime. Und auch für die Muslime, die das gar nicht wollen) oder Errichtung einer schiitischen Theokratie der „“velâyat-e faqîh“ in Analogie zum Iran.

 

5. Langfristig Errichtung einer islamischen Gegengesellschaft (wenn auch erst in Jahrzehnten), da islamische Fundamentalisten  in viel größeren Zeiträumen Planen und Denken als der typische Westler, der hier durch Ignoranz und Desinteresse glänzt.